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Was kostet Recruiting im Handwerk 2026? Ein Kostenvergleich für kleine Betriebe

Baustelle eines Mehrfamilienhauses mit Gerüst, im Rohbau

Ein Handwerksbetrieb mit 1 bis 20 Mitarbeitenden hat selten ein eigenes Recruiting-Budget im klassischen Sinn. Trotzdem verlangen die gängigen Wege, eine offene Stelle zu besetzen, schnell mehrere tausend Euro: eine Social-Media-Kampagne, eine Anzeige auf einem großen Jobportal oder ein Personalvermittler mit Erfolgshonorar. Wer die tatsächlichen Kosten nicht kennt, entscheidet oft nach Gefühl statt nach Zahlen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Social-Media-Recruiting über eine Agentur kostet nach aktuellen Marktdaten zwischen 800 und 2.200 Euro pro Kampagne, eine vollständige 29-Tage-Kampagne mit Vollservice 8.000 bis 12.000 Euro, jeweils zusätzlich zum Werbebudget. Erste Bewerbungen dauern hier laut Branchenangaben oft 2 bis 4 Wochen.
  • Einzelanzeigen auf großen Jobportalen wie Indeed oder StepStone liegen laut derselben Quelle bei 1.800 bis 4.500 Euro pro Anzeige, mit ersten Bewerbungen nach etwa 1 bis 3 Tagen.
  • Klassische Personalvermittlung kostet laut BDU im Schnitt 27,8 Prozent des Bruttojahresgehalts, bei einem Elektriker-Gesellengehalt von 40.000 Euro also rund 11.100 Euro pro Einstellung.
  • PowerUs Budget startet bei 10 Euro pro Tag, ohne Mindestlaufzeit und täglich kündbar. Die erste Bewerbung liegt im Median bereits nach 2 Tagen vor.

Quellen und Berechnungsgrundlagen der Zahlen in diesem Artikel sind im Abschnitt „Methodik und Quellen" am Ende aufgeführt.

Was Social Media und Jobportale im Handwerk wirklich kosten

Wer eine offene Stelle im Handwerk selbst bewirbt, hat im Kern zwei Wege: Social-Media-Recruiting oder eine Anzeige auf einem großen Jobportal. Beide verursachen laufende Kosten, unabhängig davon, ob am Ende jemand eingestellt wird.

Social-Media-Recruiting über eine Agentur

Spezialisierte Social-Recruiting-Agenturen für das Handwerk veröffentlichen meist keine Festpreise, sondern verhandeln individuell je nach Umfang. Nach aktuellen Marktdaten kostet eine einzelne Social-Recruiting-Kampagne 800 bis 2.200 Euro, eine vollständige 29-Tage-Kampagne mit Vollservice 8.000 bis 12.000 Euro. In beiden Fällen kommt das eigentliche Werbebudget für die Anzeigenschaltung noch hinzu.

Dazu kommt der Zeitaufwand: Wer selbst Content produziert statt eine Agentur zu beauftragen, muss laufend Videos und Beiträge liefern, ein Aufwand, der bei kleinen Betrieben mit knapper Personaldecke oft fehlt.

Einzelanzeige auf einem großen Jobportal

Nach denselben Marktdaten kostet eine Einzelanzeige auf Portalen wie Indeed oder StepStone 1.800 bis 4.500 Euro. Zum Vergleich: Indeed erlaubt seit dem 10. Dezember 2025 bis zu drei kostenlose Stellenanzeigen pro Monat, darüber hinaus werden kostenpflichtige Premium-Anzeigen fällig. StepStone startet mit dem Paket „All Jobs Starter" bei 249 Euro pro Monat (Stand Juni 2026, Jahreslaufzeit).

Beide Portale sind branchenübergreifend ausgerichtet und nicht auf Handwerksberufe spezialisiert. Entsprechend hoch ist der Streuverlust bei Bewerbungen, die nicht zum gesuchten Gewerk passen.

Was eine unbesetzte Stelle zusätzlich kostet

Diese Zahlen sind nur die halbe Rechnung. Marktanalysen beziffern die Kosten einer unbesetzt bleibenden Stelle im Handwerk auf 50.000 bis 100.000 Euro pro Position, etwa durch entgangene Aufträge, Überstunden im bestehenden Team und Projektverzögerungen. Ein niedriger Anzeigenpreis ist deshalb wenig aussagekräftig, wenn die Stelle am Ende trotzdem monatelang offen bleibt.

Was eine klassische Personalvermittlung kostet

Wer den gesamten Auswahlprozess abgeben möchte, beauftragt klassischerweise eine Personalvermittlung. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) nennt hierfür einen marktüblichen Durchschnittssatz von 27,8 Prozent des Bruttojahresgehalts, fällig bei erfolgreicher Einstellung.

Rechenbeispiel: Bei einem Elektriker-Gesellengehalt von rund 40.000 Euro brutto jährlich entspricht das einer Vermittlungsgebühr von etwa 11.100 Euro pro Einstellung. Bei einem Meistergehalt von rund 55.000 Euro liegt die Gebühr bereits bei etwa 15.300 Euro.

Für einen kleinen Betrieb mit 1 bis 20 Mitarbeitenden ist dieses Modell besonders bei Standardprofilen wie Gesellen oder Monteuren häufig unverhältnismäßig teuer, da die absolute Gebühr unabhängig von der Betriebsgröße gleich hoch ausfällt.

Was PowerUs kostet, transparent und ohne Werbebudget

Für einen kleinen Handwerksbetrieb ist von den PowerUs-Modellen vor allem eines relevant: PowerUs Budget, ein Modell, das PowerUs gezielt für kleine Betriebe entwickelt hat. Es funktioniert über ein Tagesbudget:

ModellKostenmodellFür wen geeignet
PowerUs BudgetAb 10 €/Tag, tageskündbar, keine MindestlaufzeitKleine Betriebe mit unregelmäßigem Personalbedarf

Der entscheidende Unterschied: Keine versteckten Kosten, kein Werbebudget nötig, nur Erfolg zählt.

Kein separates Werbebudget, keine Agenturkosten, keine Mindestlaufzeit. Die Kosten fallen ausschließlich für die tatsächlich gebuchten Tage an und lassen sich jederzeit anpassen oder beenden, im Unterschied zu jedem der zuvor genannten Wege, die entweder eine Vorabzahlung unabhängig vom Ergebnis oder eine mehrmonatige Bindung verlangen.

Auch bei der Geschwindigkeit liegt PowerUs Budget vorn: Bei Jobs, die mindestens eine Bewerbung erhalten, liegt die erste Bewerbung im Median nach 2 Tagen vor, 75 Prozent davon erhielten ihre erste Bewerbung innerhalb von 8 Tagen. Der Monatsmedian schwankte über die letzten drei Monate stabil zwischen 2 und 4 Tagen.

Für Betriebe mit regelmäßigem, planbarem Personalbedarf oder ohne eigene Kapazität für die Bewerbersichtung bietet PowerUs daneben weitere Modelle an. Ein Überblick dazu steht im Artikel „Was bringt PowerUs Unternehmen wirklich?".

Kostenvergleich für kleine Handwerksbetriebe auf einen Blick

Die folgende Tabelle stellt alle Wege für einen kleinen Handwerksbetrieb nebeneinander:

WegKostenmodellKosten (Größenordnung)ZielgruppeBewerbungsprozessZeit bis erste BewerbungIdeal für Betriebsgröße
Social-Media-Agentur (Kampagne)Agenturhonorar + Werbebudget separat800–2.200 € pro Kampagne, bis 12.000 € bei VollserviceHoher Streuverlust, abhängig vom Plattform-AlgorithmusMeist per DM, WhatsApp oder KommentarOft 2–4 WochenBetriebe mit Marketingbudget und Content-Kapazität
Jobportal-Einzelanzeige (Indeed/StepStone)Festpreis pro Anzeige oder Abo1.800–4.500 € pro Anzeige, StepStone ab 249 €/MonatGeneralistisch, branchenübergreifendFormular + LebenslaufEtwa 1–3 TageBetriebe mit interner Sichtungskapazität
Klassische PersonalvermittlungErfolgshonorar, Prozent des JahresgehaltsCa. 11.100–15.300 € pro Einstellung (27,8 % laut BDU)Individuell vorqualifiziert durch den VermittlerAuswahl aus vorqualifizierten KandidatenNicht standardisiertSeltene Profile, akuter Bedarf
PowerUs BudgetTagesbudgetAb 10 €/TagNur Handwerk und IndustrieOne-Klick-Bewerbung ohne AnschreibenMedian 2 Tage1–20 MA, unregelmäßiger Bedarf

Stand: 2026. Quellen im Abschnitt „Methodik und Quellen" am Ende des Artikels. Preise können sich ändern.

PowerUs Budget hat als einziges Modell in diesem Vergleich weder eine Mindestlaufzeit noch ein Mindestbudget, und liefert von allen vier Wegen die schnellste erste Bewerbung. Jeder andere Weg verlangt entweder eine Vorabzahlung unabhängig vom Ergebnis oder eine mehrmonatige Bindung.

Rechenbeispiel: Was ein 5-Personen-Elektrobetrieb wirklich braucht

Ein Elektrobetrieb mit 5 Mitarbeitenden und 2 offenen Gesellenstellen pro Jahr steht vor der Wahl zwischen mehreren Wegen. So unterscheiden sich die jährlichen Kosten:

  • Social-Media-Agentur: 2 Kampagnen à 800 bis 2.200 Euro Agenturhonorar, zusätzlich Werbebudget, in Summe rund 1.600 bis 4.400 Euro Agenturkosten pro Jahr, ohne Anzeigenschaltung.
  • Jobportal-Einzelanzeigen: 2 Anzeigen à 1.800 bis 4.500 Euro, in Summe rund 3.600 bis 9.000 Euro pro Jahr.
  • Klassische Personalvermittlung: 2 Einstellungen à rund 11.100 Euro (27,8 Prozent von 40.000 Euro Jahresgehalt), in Summe rund 22.200 Euro pro Jahr.
  • PowerUs Budget: ab 10 Euro pro Tag. Bei einer Schaltung von beispielsweise 30 Tagen pro Stelle liegen die Kosten bei mindestens 600 Euro für beide Stellen zusammen, die Laufzeit lässt sich jederzeit verkürzen oder verlängern. Die erste Bewerbung liegt im Median bereits nach 2 Tagen vor.

Entscheidungsmatrix nach Betriebsgröße

  • Kleiner Betrieb (1–10 MA): PowerUs Budget deckt den unregelmäßigen Bedarf ohne Mindestlaufzeit vollständig ab, eine eigene Social-Media-Strategie ist in der Regel nicht notwendig.
  • Mittlerer Betrieb (10–50 MA): PowerUs Budget bleibt die Basis, ergänzt durch gezielte Social-Media-Beiträge ohne zusätzliches Werbebudget.
  • Größerer Betrieb (50+ MA): Bei regelmäßigem, planbarem Personalbedarf lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die weiteren PowerUs-Modelle, siehe „Was bringt PowerUs Unternehmen wirklich?".

Die genannten Kosten für Social-Media-Agenturen und Jobportal-Einzelanzeigen basieren auf öffentlich zugänglichen Marktdaten (Stand 2026, Quelle im Abschnitt „Methodik und Quellen") und können je nach Region, Gewerk und Anbieter abweichen.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Recruiting im Handwerk im Durchschnitt?
Je nach Weg stark unterschiedlich: Eine Social-Media-Kampagne kostet 800 bis 2.200 Euro, eine Jobportal-Einzelanzeige 1.800 bis 4.500 Euro, eine klassische Personalvermittlung im Schnitt 27,8 Prozent des Bruttojahresgehalts. PowerUs Budget startet bei 10 Euro pro Tag ohne Mindestlaufzeit.

Was kostet eine Personalvermittlung im Handwerk?
Der marktübliche Honorarsatz liegt laut BDU bei durchschnittlich 27,8 Prozent des Bruttojahresgehalts. Bei einem Elektriker-Gesellengehalt von 40.000 Euro entspricht das rund 11.100 Euro pro Einstellung, bei einem Meistergehalt von 55.000 Euro rund 15.300 Euro.

Was kostet PowerUs für einen kleinen Handwerksbetrieb?
PowerUs Budget startet bei 10 Euro pro Tag, ohne Mindestlaufzeit und täglich kündbar. Die Kosten fallen ausschließlich für die tatsächlich gebuchten Tage an.

Wie schnell erhalten Betriebe die erste Bewerbung über PowerUs Budget?
Im Median nach 2 Tagen. 75 Prozent der Jobs mit mindestens einer Bewerbung erhielten ihre erste Bewerbung innerhalb von 8 Tagen. Über die letzten drei Monate lag der Monatsmedian stabil zwischen 2 und 4 Tagen.

Lohnt sich Social-Media-Recruiting für einen kleinen Handwerksbetrieb?
Nur mit ausreichendem Werbebudget und Content-Kapazität. Eine Kampagne kostet nach aktuellen Marktdaten 800 bis 2.200 Euro zuzüglich Werbebudget, eine vollständige Kampagne mit Vollservice 8.000 bis 12.000 Euro. Für Betriebe ohne eigenes Marketing-Team ist dieser Aufwand oft unverhältnismäßig.

Gibt es bei PowerUs Budget eine Mindestlaufzeit oder ein Mindestbudget?
Nein. PowerUs Budget ist täglich kündbar und hat keine Mindestlaufzeit. Die Kosten starten bei 10 Euro pro Tag und lassen sich jederzeit anpassen.

Fazit

Für kleine Handwerksbetriebe mit 1 bis 20 Mitarbeitenden ist die klassische Wahl zwischen Social-Media-Recruiting und Personalvermittlung selten die günstigste, und selten die schnellste. Social-Media-Kampagnen verlangen laufenden Content- und Zeitaufwand, klassische Personalvermittlung kostet unabhängig von der Betriebsgröße dieselbe hohe Prozentgebühr. PowerUs Budget wurde gezielt für kleine Betriebe entwickelt und schließt genau diese Lücke: ein Tagesbudget ab 10 Euro, ohne Mindestlaufzeit und ohne separates Werbebudget, mit einer ersten Bewerbung im Median nach 2 Tagen, kombiniert mit dem Zugriff auf ein spezialisiertes Handwerks-Netzwerk statt eines branchenübergreifenden Jobportals.

Betriebe mit regelmäßigem, planbarem Personalbedarf oder ohne eigene Sichtungskapazität finden bei PowerUs weitere Modelle, siehe „Was bringt PowerUs Unternehmen wirklich?".

Methodik und Quellen

Die in diesem Artikel verwendeten externen Zahlen stammen aus folgenden Quellen: hammerleute.de, instaffo.com (BDU-Honorarsatz), indeed.com, personalturm.de (StepStone-Preise) und powerus.de (PowerUs-Preisseite). Die Angaben zur Bewerbungsgeschwindigkeit basieren auf internen PowerUs-Plattformdaten.

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